Schulbegleiter werden

Wer kann Schulbegleiter*in werden?

  • Jeder über 18 Jahren kann als Schulbegleiter*in arbeiten.
  • Erfahrungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen, besonders mit Behinderungen, sind hilfreich.
  • Mit einer staatlich anerkannten pädagogischen Ausbildung ist eine Anstellung als Fachkraft möglich.

Wann startet eine Schulbegleitung?

  • Schulbegleitungen starten in Normalfall zu Beginn des Schul- oder des Halbjahres.
  • Vereinzelt starten Schulbegleitungen auch im laufenden Schuljahr.
  • Schulbegleitung startet immer erst nach Erhalt der Bewilligung des Kostenträgers.

Wo werden Schulbegleiter*innen eingesetzt?

  • Schulbegleitungen werden vom VKM in allen Schulformen angeboten: Grundschule, alle Formen der weiterführenden Schule und Förderschule.
  • Schulbegleitungen werden vom VKM im Gesamtgebiet der Städteregion Aachen angeboten.

Warum ist es eine gute Idee, als Schulbegleiter*in zu arbeiten?

  • Schulbegleitung ist eine sinnvolle Tätigkeit, ideal um Wartezeiten, beispielsweise vor dem Studium oder der Ausbildung, zu überbrücken.
  • Schulbegleitung ist eine optimale Vorbereitung auf ein Studium oder eine Ausbildung im sozialen Bereich.
  • Schulbegleiter*innen haben in den Ferien frei, es ist also eine optimale Arbeit für Eltern mit schulpflichtigen Kindern.
  • Schulbegleiter*innen können in unterschiedlichem Stundenumfang beschäftigt werden, ganz so, wie die Bedürfnisse des Schülers*in Unterstützung benötigen und es für die Situation des Schulbegleiters*in sinnvoll ist.
  • Schulbegleiter*innen werden in ihrer Tätigkeit durch Pädagog*innen des VKM begleitet und unterstützt.
  • Schulbegleiter*innen erhalten regelmäßige Fortbildungen.

Was sind die Aufgaben eines Schulbegleiters*in?

Nach dem Grundsatz „So viel Hilfe wie nötig – so wenig Hilfe wie möglich“ übernehmen Schulbegleiter*innen folgende Aufgaben:

  • Schulbegleiter*innen fördern und unterstützen Schüler*innen nach ihren individuellen Bedürfnissen, um ihnen eine Teilnahme am täglichen Unterricht zu ermöglichen.
  • Schulbegleiter*innen unterstützen und begleiten Schüler*innen in allen Situationen des Schulalltags wie Unterricht, Pausen, Essen, Hygiene, Pflege, etc.
  • Schulbegleiter*innen helfen Schüler*innen sich in den Klassenverband zu integrieren (soziales Coaching).
  • Schulbegleiter*innen helfen Schüler*innen in Krisensituationen richtig zu handeln und damit Selbst- und Fremdgefährdung zu vermeiden.
  • Schulbegleiter*innen fördern die Selbstständigkeit und Mobilität der Schüler*innen.
  • Schulbegleiter*innen stehen im Informationsaustausch mit Eltern und Lehrerkräften.
  • Schulbegleiter*innen begleiten Schüler*innen auf Ausflügen, Klassenfahrten und anderen Schulveranstaltungen.

Wie bewirbt sich ein Schulbegleiter*in? Welche Besonderheiten gibt es beim Arbeitsvertrag?

  • Potenzielle Schulbegleiter*innen bewerben sich schriftlich mit Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen (bewerbung(at)vkm-aachen.de) mit Angabe von
    • gewünschtem Stundenumfang
    • gewünschtem Einsatzort
    • möglicher Mobilität
    • unter Angabe von Qualifikation und Erfahrungen
  • Potenzielle Schulbegleiter*innen bekommen eine Eingangsbestätigung ihrer Bewerbung.
  • Sollte ein zu den äußeren Rahmenbedingungen passender Schüler*in gefunden worden sein wird der VKM Sie als potenziellen Schulbegleiter*in zu einem Vorstellungsgespräch einladen, in dem alle weiteren Fragen geklärt werden können.
  • Die Grundlage des Arbeitsvertrags ist die Bewilligung des Trägers.
  • Der Arbeitsvertrag beginnt mit der Bewilligung und endet am Schuljahresende, zum 31.07 oder zum Ende des Bewilligungszeitraumes.
  • Die Arbeitszeit bemisst sich nach dem Bedarf des Schülers*in, der begleitet wird und wird durch die Bewilligung festgelegt.
  • Schulbegleiter*innen bekommen einen sozialversicherungspflichtigen Vertrag über die Länge der Bewilligung mit einem gesichertem Gehalt

Wer kann Schulbegleiter werden?

  • Grundsätzlich kann jeder ab 18 Jahren Schulbegleiter werden.
  • Eine spezielle Ausbildung ist nicht notwendig, Erfahrungen im Umgang mit Kindern oder Jugendlichen mit Behinderung ist wünschenswert. Jemand, der eine pädagogische Ausbildung oder Studium hat, wird als Fachkraft bezahlt.
  • Wichtig ist, dass man Spaß an der Arbeit mit Kindern hat und sich auf das Abenteuer Schulbegleitung einlassen möchte.

Wann kann man starten?

  • In der Regel starten Schulbegleitungen zu Beginn des Schul- oder Halbjahres.
  • Im laufenden Schuljahr haben wir oft einzelne Stellen oder Vertretungen, die kurzfristig besetzt werden müssen. Es kann also meistens sehr kurzfristig losgehen ...

Warum ist es eine gute Idee, als Schulbegleiter*in zu arbeiten?

  • Schulbegleiter*in zu sein ist eine sinnvolle Tätigkeit, ideal um Wartezeiten, beispielsweise vor dem Studium oder Ausbildung, zu überbrücken.
  • Schulbegleiter*innen werden durch unsere Teamleiter*innen engmaschig unterstützt und betreut. Diese sind direkte Ansprechpartner*innen für alle beruflichen Probleme und Schwierigkeiten.
  • Schulbegleitung ist eine optimale Vorbereitung auf Studium oder Ausbildung im Sozialen Bereich und macht sich auch gut im Lebenslauf.
  • Schulbegleiter*innen bekommen einen sozialversicherungspflichtigen Vertrag über die Länge der Bewilligung mit einem gesichertem Verdienst.
  • In den Schulferien haben Schulbegleiter*innen frei – also optimal für Eltern mit schulpflichtigen Kindern.
  • Schulbegleiter*innen können in unterschiedlichen Stundenumfang beschäftigt werden, ganz so, wie die Bedürfnisse des Kinders Unterstützung bedürfen.

Aufgaben einer Schulbegleitung

  • Schulbegleitung orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen des Kindes, die aufgrund von körperlichen, psychischen, emotionalen oder sozialen Einschränkungen individuelle Förderung und Unterstützung benötigen.
  • Begleitung und Orientierung im Schulalltag laut unserem Motto „So wenig Hilfe wie möglich – so viel Hilfe wie nötig.“.
  • Unterstützung, Begleitung und Assistenz für die Schüler*innen im Unterricht, in den Pausen und in allen Situationen des Schulalltags wie Essen, Hygiene, Pflege, Therapie, etc.
  • Sicherstellen von erhöhtem Aufsichtsbedarf, Vermeidung von Selbst- und Fremdgefährdung.
  • Integration des Schülers*in in den Klassenverband, soziales Coaching
  • Eingreifen und Unterstützung in Krisensituationen
  • Informationsaustausch mit den Eltern
  • Begleitung auf Ausflügen und Klassenfahrten
  • Förderung von Selbstständigkeit und Mobilität

Generell gilt der Grundsatz: „so viel Hilfe wie nötig – so wenig Hilfe wie möglich.“

Dies sind keine Aufgaben der Schulbegleitung

  • Ein Schulbegleiter*in betreut ausschließlich das Kind, für das sie / er zuständig ist.
  • Ein Schulbegleiter*in macht keinen individuellen Unterricht und keine allgemeine Aufsicht.
  • Schulbegleitung übernimmt keine allgemeinen organisatorischen Aufgaben oder Dienstleistungen.
  • Schulbegleitung ist immer eine individuelle Förderung und muss immer den Charakter einer Förderung haben.

Arbeitsverhältnis

  • Schulbegleiter*innen erhalten in der Regel Arbeitsverträge für das aktuelle Schuljahr.
  • Die Arbeitszeit bemisst sich nach dem Bedarf der Kinder, die begleitet werden und werden durch die Bewilligungen festgelegt.

Was ist der Unterschied zum Bundesfreiwilligendienst oder einem Freiwilligen Sozialen Jahr?

  • Die Verwaltung des VKM sitzt in Aachen, daher sorgen kurze Wege für schnelle Absprachen. Es gibt für alle Fragen und Probleme einen direkten Ansprechpartner vor Ort.
  • Während es für Bufdi oder FSJ eine Beschränkung für Verdienstmöglichkeiten gibt, wird der Verdienst der Schulbegleiter*innen ausschließlich über die geleisteten Stunden berechnet.

Was sind die ersten Schritte?

Rebecca Dufke
Abteilungsleitung
Schulbegleitung

Frankenberger Str. 30
52066 Aachen

0241 - 912 840 12